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Osteopthie- Was ist das?

„Leben ist Bewegung“ heißt ein Grundsatz der Osteopathie

Osteopthie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die vor rund 120 Jahren von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still gegründet wurde und entwickelt sich seitdem ständig weiter.

Eine Grundlage der Osteopathie ist die Wechselwirkung zwischen Struktur und Funktion!

Die Knochen sind miteinander verbunden durch Gelenke, die Bewegung zulassen, durch Muskeln, die diese Bewegung schaffen und durch Bänder, die Bewegung einschränken. Nachrichten die Bewegung auslösen und kontrollieren, werden mit Hilfe des Nervensystems an alle Körpergewebe geschickt.
Am Beispiel der Wirbelsäule mit ihren Gelenken kann man erkennen, dass eine Bewegungseinschränkung hauptsächlich ein strukturelles Problem des Muskel-Skelettsystems darstellt.
Beim ersten Termin in meiner osteopathischen Praxis in Giengen wird eine Anamnese durchgeführt mit Fragen zu Unfällen, Operationen, Lebensgewohnheiten und Arbeitsbedingungen. Warum?

Was hat ein umgeknickter Fuß oder ein Sturz als Kind z.B. mit Schmerzen in der Schulter zu tun?

Bereits geringfügige Verletzungen an Knochen, Muskeln und Geweben können zu Störungen führen die der Körper selbst reparieren oder ausgleichen kann.
Wenn dieser Zustand über längere Zeit anhält, können plötzliche scheinbar unerklärliche Probleme in den Muskeln, Gelenken oder inneren Organen auftreten.
Der Osteopath muss der Ursache auf den Grund gehen und diese
behandeln, nicht nur die Symptome. Wichtig ist dabei in der Osteopathie die körperliche Untersuchung. Dabei ist das wichtigste Diagnosegerät die Hände.

Der Osteopath prüft die Beweglichkeit der Gelenke und Wirbel, ertastet am Schädel minimale rhythmische Veränderungen der Schädelknochen, palpiert Organe auf Verhärtungen oder Lageveränderungen.
In meiner osteopathischen Praxis in Giengen wird immer der ganze Körper des Menschen untersucht, da z.B. Schmerzen in der Schulter die Ursache möglicherweise in der Leber oder im Magen haben können.
Ein Prinzip der Osteopathie ist:

„Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Seele und Geist“
Dazu gehört auch der Blutkreislauf und der Hormonhaushalt. Ebenso sind die Faszien ein wichtiges Verbindungs-u. Koordinationssystem.

Eine osteopathische Behandlung hilft dem Organismus sich selbst zu helfen!

Die verschiedenen Bereiche der Osteopathie:
Die parrietale Osteopathie umfasst den Bewegungsapparat, dazu gehören Knochen, Muskeln, Gelenke und Faszien. Am Skelettsystem setzen die Sehnen Muskeln und Faszien an. Die Faszien umhüllen alle Strukturen des Körpers und bilden ein inneres Gerüst. Verschiebungen im Bereich der Faszien können die dort laufenden Gefäße und Nervenbahnen beeinträchtigen. In der Folge kann es zu Durchblutungsstörungen und Nervenausstrahlungen in die Arme und Beine kommen.
Das Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, das Gleichgewicht im Skelettsystem wieder herzustellen und den Patienten zur Mitwirkung anzuleiten dieses Gleichgewicht zu erhalten.

Die viszerale Osteopathie umfasst die Blutgefäße, die inneren Organe, sowie die Eingeweide mit den dazugehörigen Blutgefäßen, Lymphgefäßen und Nerven.
Die craniosakrale Osteopathie umfasst den Schädel und die Wirbelsäule mit der Hirn- Rückenmarksflüssigkeit, die Membranen, das Hirn- u. Rückenmark.
Der craniosakrale Rhythmus kann vom Osteopathen ausgehend vom Schädel über das Kreuzbein als subtile Pulswelle gespürt werden.

Anwendungen der Osteopathie:

  • Schmerzen im Bewegungsapparat
  • Nackenverspannungen
  • Schmerzen der Gelenke
  • Hexenschuss, Bandscheibenvorfall
  • Folgen von Unfallverletzungen
  • Schmerzen der Lendenwirbelsäule
  • Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule
  • Verspannungen der Muskulatur oder Bändern
  • Chronische Verdauungsbeschwerden
  • Erkrankungen des Magens ( Sodbrennen und Völlegefühl)
  • Schleudertrauma
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Bluthochdruck
  • Depressionen und Stimmungsschwankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Akute und chronische Schmerzen
  • Hyperaktivität
  • uvm…